Lange ist es her. Den Blog habe ich vollkommen vernachlässigt, so wie auch so einige soziale Kontakte. Aber was tun? Irgendwer bleibt doch immer auf der Strecke. Und wenn es der wichtige Praxissemesterbericht ist. Nun aber von vorn:
Sechs Monate tatkräftige Arbeit liegen hinter mir. Ich habe Pressemitteilungen verfasst, übersetzt, korrigiert, versandt und abgebrochen. Habe ca 3000 Pakete per Hand gepackt und verschickt. Bin 500 Stunden gependelt, habe 5 Tage blau gemacht. Habe mit Polen und Belgien korrespondiert, Engländer, Spanier, Russen und Italiener empfangen. Bin in der Zeit gereist in ferne Lande, habe Männern zugesehen, die beim Axt werfen zu kleinen Kindern wurden und Drachen gezähmt. Mit Kindheitshelden wie Jörg Langer und Michael Graf durfte ich telefonieren und Emails schreiben. (Ein Highlight! Vor allem, wenn sich Herr Langer noch an meine Bewerbung aus dem Frühjahr erinnern kann!)
Und das alles werde ich sehr sehr vermissen. Das meine ich bitterernst. Natürlich werde ich keine langen Stories über die eventuellen Aufs und Abs meines Praxissemesters berichten. Aber in voller Ehrlichkeit kann ich es nur weiterempfehlen. Ich habe keine Schattenseiten erlebt und gehe mit einem riesigen Haufen guter und lehrreicher Erfahrungen aus dem Unternehmen, dass sich Daedalic Entertainment nennt. :)
Bei der Verabschiedung sind Tränen geflossen, und ich werde noch jeden Tag melancholisch auf der Fahrt zur Uni, bei der nicht meine Kollegen mit mir den hinteren Teil des Busses regieren.
Leider aber muss das Leben noch für mindestens ein weiters Jahr so weitergehen. Was danach kommt? Dann komme ich wieder, das ist versprochen! (Oder mache erst den Master...aber dann! Das Angebot steht schließlich)
Prepare for more! Stay tuned! Oder was auch immer...
Donnerstag, 6. März 2014
Dienstag, 20. August 2013
Ein Ausblick in die Zukunft
Es gibt im Leben ja viele Dinge, um die man sich Gedanken macht. In der Kindheit sind es die Spielmöglichkeiten, Wünsche an den Weihnachtsmann, wo Mama die Süßigkeiten versteckt oder die Frage, warum man kein Haustier bekommt. In der Jugend dreht sich alles um das andere Geschlecht, Hobbys, irrationale Berufswünsche und natürlich die Frage, wie man den nervigen Eltern am Besten entflieht.
Und später?
Momentan denke ich natürlich vorrangig daran, wie ich das Studium überlebe (im Moment sieht es ganz gut aus), dass ich unbedingt einen Schnitt von 2,5 haben will, um noch den Master ranzuhängen, denn die Zukunft sollte ja abgesichert sein. Worüber ich mir vorher noch gar keine Gedanken gemacht habe, war über das Alter. Pff Altersvorsorge? Pflegeversicherung? Quatsch. Darüber zerbreche ich mir doch jetzt noch nicht den Kopf. Später einmal. Wenn es wichtig wird.
Letzte Woche war ich bei meinem Großvater zu Besuch. Der Verdacht auf Demenz hat sich als Schlaganfall entpuppt, von dem er sich zuerst allerdings schon wieder erholt hatte. Er konnte sogar wieder ein paar Schritte gehen. Nun muss man wissen, dass mein Opa in früheren Jahren schon an Darmkrebs litt, und seit einigen Jahren sich mit Hautkrebs rumschlägt. Nun wurde nach dem Schlaganfall an seinem Bein ein größeres Krebsgeschwür einer seltenen Sorte entdeckt, das sich tief bis zum Knochen durchgefressen hatte.
Daran wurde er zwar nun operiert, ebenso an den Lymphknoten an der Leiste, aber danach ging es ihm nur noch schlechter. Natürlich ist man in solch einer Situation recht hilflos, besonders wenn man weiter weg wohnt. Letzte Woche konnte ich ihn dann aber doch mit meiner Mutter besuchen. Ich war allerdings sehr geschockt, da ich das Ausmaß nicht ganz so erwartet hätte. Ich habe meinen Opa merklich schlanker, leichenblass und abgedoped im Bett vorgefunden. Laufen kann er mit dem Bein nicht und den Rollstuhl selber nicht in Gang setzen, da vom Schlaganfall seine linke Seite noch eingeschränkt ist.
Meine Großeltern mussten aus ihrer kleinen Wohnung raus in eine Seniorenanlage mit betreuter Pflegeeinheit. Das heißt morgens kommt ein Pfleger und hilft meinem Opa aus dem Bett, kleidet ihn ein, wäscht ihn etc. Zum Glück wird die Pflege von der Krankenkasse bezahlt. Da mein Opa nun Pflegestufe II hat, stehen pro Monat 1.100€ für die Pflege zur Verfügung. Dazu zählt allerdings nicht die Wohnung.
Worauf ich eigentlich hinauswollte...
Meine Großeltern haben sich nie darum geschert, sich für das Alter abzusichern. Stattdessen haben sie "in den Tag hineingelebt". Das hat vielleicht bisher mit ihrer Rente auch gerade so funktioniert. Aber nun ist die Miete höher, das neue Auto muss noch abbezahlt werden und natürlich massenhaft neue Produkte für meinen Opa gekauft werden. Meine Oma war und ist mit der gesamten Situation vollkommen überfordert, und von dem Gedanken besessen, das Geld von der Pflege einzustreichen (wenn abends kein Pfleger kommt, sondern sie das macht, bekäme sie rund 300€ mehr im Monat). Als wir da waren, musste meine Mutter häufig dabei helfen, meinen Opa aus dem Bett in den Rollstuhl oder andersherum zu hiefen, oder eben beim Toilettengang auf den Toilettenstuhl. Dass das auf Dauer nicht geht, dürfte jedem klar sein, schließlich sind wir nicht immer da, wohnen weit weg. Meine Tante ist zwar vor Ort, hat aber auch einen Job und sechs Kinder zu versorgen, von denen drei noch im Haus wohnen. Es hat uns aber eine enorme Menge Kraft und Zeit gekostet, meine Oma davon zu überzeugen, die abendliche Pflege noch mit in Anspruch zu nehmen. (dadurch entfällt natürlich der monatliche Geldzuschuss, den sie für die Kombipflege erhalten hätte). Da sie aber aufgrund der Zahlung der Krankenkasse sich die Morgen und Abend-Pflege leisten kann, sollte sie die auch in Anspruch nehmen. Mal davon abgesehen, dass es die Dinge für meinen Opa wesentlich erleichtert, da er sich vor der Familie nicht entblößt fühlen muss und die Schmerzen durch die schnelle und professionelle Herangehensweise der Pfleger beim betten verringert wird.
Jetzt bekommt er jedenfalls die Pflege, die er braucht, und alle sind erleichtert. Nur meine Oma muss noch lernen, sich beim Einkauf einzuschränken und auf Markenprodukte zu verzichten.
Ich jedenfalls werde mir weiterhin fürs Alter etwas auf die hohe Kante legen. Denn man weiß ja nie, wann das Schicksal mal zuschlägt.
OT: Bis Sonntag "erhole" ich mich erstmal in Köln auf der Gamescom. Wahrscheinlich werde ich danach noch geschaffter sein, aber ich hoffe, ich werde so von Reizen überflutet, dass der Kopf endlich mal frei von Gedanken wird.
Die Spin
Und später?
Momentan denke ich natürlich vorrangig daran, wie ich das Studium überlebe (im Moment sieht es ganz gut aus), dass ich unbedingt einen Schnitt von 2,5 haben will, um noch den Master ranzuhängen, denn die Zukunft sollte ja abgesichert sein. Worüber ich mir vorher noch gar keine Gedanken gemacht habe, war über das Alter. Pff Altersvorsorge? Pflegeversicherung? Quatsch. Darüber zerbreche ich mir doch jetzt noch nicht den Kopf. Später einmal. Wenn es wichtig wird.
Letzte Woche war ich bei meinem Großvater zu Besuch. Der Verdacht auf Demenz hat sich als Schlaganfall entpuppt, von dem er sich zuerst allerdings schon wieder erholt hatte. Er konnte sogar wieder ein paar Schritte gehen. Nun muss man wissen, dass mein Opa in früheren Jahren schon an Darmkrebs litt, und seit einigen Jahren sich mit Hautkrebs rumschlägt. Nun wurde nach dem Schlaganfall an seinem Bein ein größeres Krebsgeschwür einer seltenen Sorte entdeckt, das sich tief bis zum Knochen durchgefressen hatte.
Daran wurde er zwar nun operiert, ebenso an den Lymphknoten an der Leiste, aber danach ging es ihm nur noch schlechter. Natürlich ist man in solch einer Situation recht hilflos, besonders wenn man weiter weg wohnt. Letzte Woche konnte ich ihn dann aber doch mit meiner Mutter besuchen. Ich war allerdings sehr geschockt, da ich das Ausmaß nicht ganz so erwartet hätte. Ich habe meinen Opa merklich schlanker, leichenblass und abgedoped im Bett vorgefunden. Laufen kann er mit dem Bein nicht und den Rollstuhl selber nicht in Gang setzen, da vom Schlaganfall seine linke Seite noch eingeschränkt ist.
Meine Großeltern mussten aus ihrer kleinen Wohnung raus in eine Seniorenanlage mit betreuter Pflegeeinheit. Das heißt morgens kommt ein Pfleger und hilft meinem Opa aus dem Bett, kleidet ihn ein, wäscht ihn etc. Zum Glück wird die Pflege von der Krankenkasse bezahlt. Da mein Opa nun Pflegestufe II hat, stehen pro Monat 1.100€ für die Pflege zur Verfügung. Dazu zählt allerdings nicht die Wohnung.
Worauf ich eigentlich hinauswollte...
Meine Großeltern haben sich nie darum geschert, sich für das Alter abzusichern. Stattdessen haben sie "in den Tag hineingelebt". Das hat vielleicht bisher mit ihrer Rente auch gerade so funktioniert. Aber nun ist die Miete höher, das neue Auto muss noch abbezahlt werden und natürlich massenhaft neue Produkte für meinen Opa gekauft werden. Meine Oma war und ist mit der gesamten Situation vollkommen überfordert, und von dem Gedanken besessen, das Geld von der Pflege einzustreichen (wenn abends kein Pfleger kommt, sondern sie das macht, bekäme sie rund 300€ mehr im Monat). Als wir da waren, musste meine Mutter häufig dabei helfen, meinen Opa aus dem Bett in den Rollstuhl oder andersherum zu hiefen, oder eben beim Toilettengang auf den Toilettenstuhl. Dass das auf Dauer nicht geht, dürfte jedem klar sein, schließlich sind wir nicht immer da, wohnen weit weg. Meine Tante ist zwar vor Ort, hat aber auch einen Job und sechs Kinder zu versorgen, von denen drei noch im Haus wohnen. Es hat uns aber eine enorme Menge Kraft und Zeit gekostet, meine Oma davon zu überzeugen, die abendliche Pflege noch mit in Anspruch zu nehmen. (dadurch entfällt natürlich der monatliche Geldzuschuss, den sie für die Kombipflege erhalten hätte). Da sie aber aufgrund der Zahlung der Krankenkasse sich die Morgen und Abend-Pflege leisten kann, sollte sie die auch in Anspruch nehmen. Mal davon abgesehen, dass es die Dinge für meinen Opa wesentlich erleichtert, da er sich vor der Familie nicht entblößt fühlen muss und die Schmerzen durch die schnelle und professionelle Herangehensweise der Pfleger beim betten verringert wird.
Jetzt bekommt er jedenfalls die Pflege, die er braucht, und alle sind erleichtert. Nur meine Oma muss noch lernen, sich beim Einkauf einzuschränken und auf Markenprodukte zu verzichten.
Ich jedenfalls werde mir weiterhin fürs Alter etwas auf die hohe Kante legen. Denn man weiß ja nie, wann das Schicksal mal zuschlägt.
OT: Bis Sonntag "erhole" ich mich erstmal in Köln auf der Gamescom. Wahrscheinlich werde ich danach noch geschaffter sein, aber ich hoffe, ich werde so von Reizen überflutet, dass der Kopf endlich mal frei von Gedanken wird.
Die Spin
Freitag, 19. Juli 2013
Sie ist Blau...TARDIS-Blau
...die Notrufzelle eines gewissen "Doktors", der vor ca. zwei Wochen mein Serien-Herz mit seinem Schallschraubenzieher erobert hat. Etwas ungünstig noch zur Klausurenzeit (es stand ja noch die Recht-Klausur aus) kam mir der Gedanke dem Ratschlag eines Freundes zu folgen, und doch mal mit der britischen Serie "Dr.Who" anzufangen.
Ich muss gestehen, ich habe nicht ALLE Folgen gesehen... denn die Serie läuft bald seit rund 50 Jahren und ich habe die Doktoren 1-8 übersprungen und mit den "neuen" Staffeln ab 2005 angefangen.
Als kompletter Neuling hat mich der Doktor, seine charmante Begleiterin Rose Tyler und die TARDIS, kurz für "Time And Relative Dimension(s) In Space", also ein Raumschiff, das außerdem durch die Zeit springen kann, sofort verzaubert. Fan von Zeitreisen und Science-Fiction, der ich nun mal bin, verbindet die Serie nahezu alles, was ich mag. Zugegebenermaßen brauchte ich ein bis zwei Folgen, bis ich wirklich drin war, denn die Special Effects sind für eine BBC Serie nun erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Im groben geht es in der Serie genau darum, dass der Doktor mit seiner Begleiterin durch Raum und Zeit reist. Auf ihren Reisen begegnen sie den verschiedensten Außerirdischen, die endlich auch mal aussehen wie richtige Außerirdische, oder eben auf Berühmtheiten aus den vorherigen Zeiten, wie zum Beispiel Shakespeare oder Charles Dickens. Dazu gibt es immer mal wieder Special-Folgen und die Staffeln folgen zudem einer übergreifenden Storyline.
Ja... ich war in der Tat so von der Serie eingenommen, dass ich die bisherigen 7 Staffeln (ich glaube die 7.Staffel läuft momentan) über einen Testaccount bei Watchever innerhalb von zwei Wochen verschlungen habe.
Ein echtes Problem hatte ich zuerst mit der Regenerations-Fähigkeit des Doktors, die immer einsetzt um ihn vor dem Tod zu bewahren. Man könnte sagen, es ist eine elegante Art und Weise den Schauspieler auszuwechseln. Dabei ändert sich nicht nur das Aussehen sondern auch der Charakter des Doktors in der Serie.
Nachdem ich mich an Christopher Ecclestone gewöhnt hatte, trat plötzlich David Tennant an seinen Platz. Und für den hatte ich am Anfang gar keine Sympathien... für mich hatte er irgendwie etwas von einer Ratte, und ich musste immer an seine Rolle in Harry Potter denken (Barty Crouch jr.)
Aber mit den kommenden Folgen mochte ich ihn immer mehr und jetzt hat er sich sogar zu meinem Lieblingsdoktor avanciert. Aktuell spielt Matt Smith den Doktor... auf seine Weise auch ganz unterhaltsam, aber ich mag David Tennant dennoch lieber.
Vielleicht seid ihr ja auch sogenannte "Whovians" und mögt in den Kommentaren mal erzählen, wen ihr am liebsten mögt und vielleicht könnt ihr mit all dem gar nichts anfangen, dann kann ich nur empfehlen der Serie eine Chance zu geben. Vor allem, wenn man Science-Fiction mag.
Ich muss gestehen, ich habe nicht ALLE Folgen gesehen... denn die Serie läuft bald seit rund 50 Jahren und ich habe die Doktoren 1-8 übersprungen und mit den "neuen" Staffeln ab 2005 angefangen.
Als kompletter Neuling hat mich der Doktor, seine charmante Begleiterin Rose Tyler und die TARDIS, kurz für "Time And Relative Dimension(s) In Space", also ein Raumschiff, das außerdem durch die Zeit springen kann, sofort verzaubert. Fan von Zeitreisen und Science-Fiction, der ich nun mal bin, verbindet die Serie nahezu alles, was ich mag. Zugegebenermaßen brauchte ich ein bis zwei Folgen, bis ich wirklich drin war, denn die Special Effects sind für eine BBC Serie nun erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Im groben geht es in der Serie genau darum, dass der Doktor mit seiner Begleiterin durch Raum und Zeit reist. Auf ihren Reisen begegnen sie den verschiedensten Außerirdischen, die endlich auch mal aussehen wie richtige Außerirdische, oder eben auf Berühmtheiten aus den vorherigen Zeiten, wie zum Beispiel Shakespeare oder Charles Dickens. Dazu gibt es immer mal wieder Special-Folgen und die Staffeln folgen zudem einer übergreifenden Storyline.
Ja... ich war in der Tat so von der Serie eingenommen, dass ich die bisherigen 7 Staffeln (ich glaube die 7.Staffel läuft momentan) über einen Testaccount bei Watchever innerhalb von zwei Wochen verschlungen habe.
Ein echtes Problem hatte ich zuerst mit der Regenerations-Fähigkeit des Doktors, die immer einsetzt um ihn vor dem Tod zu bewahren. Man könnte sagen, es ist eine elegante Art und Weise den Schauspieler auszuwechseln. Dabei ändert sich nicht nur das Aussehen sondern auch der Charakter des Doktors in der Serie.
Nachdem ich mich an Christopher Ecclestone gewöhnt hatte, trat plötzlich David Tennant an seinen Platz. Und für den hatte ich am Anfang gar keine Sympathien... für mich hatte er irgendwie etwas von einer Ratte, und ich musste immer an seine Rolle in Harry Potter denken (Barty Crouch jr.)
Aber mit den kommenden Folgen mochte ich ihn immer mehr und jetzt hat er sich sogar zu meinem Lieblingsdoktor avanciert. Aktuell spielt Matt Smith den Doktor... auf seine Weise auch ganz unterhaltsam, aber ich mag David Tennant dennoch lieber.
Vielleicht seid ihr ja auch sogenannte "Whovians" und mögt in den Kommentaren mal erzählen, wen ihr am liebsten mögt und vielleicht könnt ihr mit all dem gar nichts anfangen, dann kann ich nur empfehlen der Serie eine Chance zu geben. Vor allem, wenn man Science-Fiction mag.
Mittwoch, 17. Juli 2013
Endlich Freizeit...
Ich glaube ich gehöre in diesem Semester definitiv zu den Leuten, die sich eigentlich über Stress während der Klausuren gar nicht beschweren dürfte. Ich hatte gerade einmal vier schriftliche Klausuren zu überstehen, von denen ich eine geschoben habe, und von denen eine nur einstündig war.
- Medien und Kommunikation 2 (einstündig)
- Internettechnologie 2
- Recht
Das Fach hatte ohnehin einen sehr schweren Start. Begonnen mit einem neuen Prof, der mich sofort an meinen alten Ausbilder aus Eisenach erinnert hat. Ihr müsst ihn euch so vorstellen: Ein Mann, schätzungsweise Anfang 50, in Jeans, Sneakers und Hemd. Ein Rauschebart und wirre Haare dazu. Das ist ja nicht weiter verwunderlich oder auffällig. Der Charakter war jedoch...sagen wir...etwas schwierig zu händeln. Er hatte besaß die typische Einstellung, dass Mädchen in diesem Kurs nichts zu suchen hätten, fühlte sich dann später bei einer Installation eines Programmes nochmal darin bestätigt, als alle Jungs das Programm ohne Probleme installiert bekamen, einige Mädchen jedoch nicht.
Gut dazu muss man sagen, dass in diesem Semester 5 Jungs in dem Kurs saßen, und 20 Mädchen. Die Wahrscheinlichkeit war also relativ hoch. Außerdem gab es für mich auch keinen ersichtlichen Grund, warum das mit der Installation bei einigen nicht hinhaute. Gab wohl irgendwelche Probleme mit der Flashversion.
Aber glaubt mal nicht, dass es da Hilfestellungen gegeben hätte. Das Programm brauchten wir übrigens für eine Zwischenprüfung, die für 5 Tage später angesetzt war. Kommentar des Profs:"Sehen Sie es positiv, jetzt haben Sie noch 5 Tage, um das Problem zu lösen".
Vielen Dank, wofür werden Sie eigentlich bezahlt?
Naja, für die Abschlussprüfung um das CISCO Zertifikat zu erhalten, wurde dann gefragt, wer einen Laptop mitbringe und wer einen PC von der Hochschule gestellt bekommen müsste. (Ich war die einzige ohne Laptop...) Das fand er natürlich äußert ungewöhnlich und hat mir ständig vorgeschlagen (sogar in den Zwischenpausen) ich solle mir doch einen Laptop anlegen, es gäbe schließlich schon sehr billige für 250€. Ja, sehe ich so aus, als hätte ich mal eben 250€ für einen crappy Laptop, den ich mir nur für eine Prüfung anschaffen soll, die ich auch umsonst an einem Hochschulrechner absolvieren kann? Mal abgesehen davon, dass ich für ausfallendes Internet und Programmfehler dann die Hochschule verantwortlich machen kann. :) Das haben sich zur Zwischenprüfung übrigens mehrere gedacht... Wir waren dann nachher 13 Leute.
(Mittlerweile hat mein Vater mir seinen alten Gaming-Laptop vermacht...bei dem leider das Laufwerk etwas spinnt...Beim Start wird es noch erkannt, aber nach ca 2 Minuten wird es nicht mehr von Windows erkannt und ich weiß nicht warum. Nach einem Wackelkontakt sieht es nicht aus und in der Registry habe ich schon rumgewerkelt. Aber nichts funktioniert)
Naja wie gesagt, der Prof war etwas schwierig und hat von vorneherein einigen Studenten gesagt, dass sie die Prüfung ohnehin nicht schaffen würden etc. was dazu führte, dass die meisten zur Klausurenphase komplett eingeschüchtert waren, und gar nicht erst erschienen sind.
Die Klausur war dann allerdings ein Witz. Sie bestand aus zwei Aufgaben, bei denen mit nur das OSI Modell aufschlüsseln musste (von dem wir wussten, dass wir es auf jeden Fall lernen mussten), dann gab es Multiple Choice Fragen, die er samt Rechtschreib-, und Übersetzungsfehler aus den Zwischenprüfungen kopiert hatte. und zum Abschluss sollten die Anzahl der Hosts und Subnetze in einem Netzwerk bestimmt werden. (Das musste man nicht mal rechnen, das konnte man größtenteils ablesen)
Ich war nach 30minuten fertig... es war aber eigentlich eine zweistündige Klausur. Aber nach 30minuten sah man von einigen die Köpfe verwirrt drehend, ob denn andere auch schon fertig seien... Wie gesagt ein Witz... das bestätigt auch die 1,0, die ich dafür bekommen habe... und das obwohl ich zugegebenermaßen einige Aufgabengebiete des OSI Modells nur geraten habe.
Von den anderen Klausuren habe ich noch keine Noten, wie auch überhaupt von keinem anderen Fach. Aber das wird wohl wie immer bis Ende August dauern. Ich bin jedenfalls gespannt. Vor allem auf meine Note in Recht, da ich dort nie in der Vorlesung war...
Freitag, 10. Mai 2013
Kino Woche mit Iron Man 3 und dem Star Trek Double Feature
Hallo meine lieben Leserlinge!
Der eiserne Mann
Ich hatte in letzter Zeit viel Stress mit meiner Projektarbeit. Doch zum Glück gibt es immer Freunde, die für die nötige Zerstreuung sorgen. In der letzten Woche war ich mit meiner lieben Freundin Anika in Iron Man 3. Zu meinem Bedauern gab es ihn mal wieder nur in 3D. Ich habe persönlich nichts gegen 3D. Ich finde es größtenteils nur unnötig. Außerdem muss ich die lästige 3D Brille immer über meine normale Brille tragen. Doppelbesetzung also. Aber ich glaube das Problem habe ich früher schon mal thematisiert. Ich werde euch also an dieser Stelle nicht nochmal damit langweilen.
Anika und ich haben uns über diesen Fakt dann mit einem völlig überteuerten Iron Man 3 Menü getröstet... Fast 10€ für eine mittlere Popcorn und eine 0,5 Cola. Aber egal. Das Popcorn gabs in einem schicken Iron Man 3 Pappbox und die Cola in einem Iron Man 3 Plastikbecher, der sich zuhause jetzt sehr gut am PC macht.
Achja, und der Film war übrigens bombe! Er kommt nicht ganz an den 1.Teil heran, ist aber um Längen besser als der 2. Außerdem habe ich mich zwischendurch gefreut, wenn alte Charaktere nochmal aufgegriffen wurde. Einige Hinweise auf den Avengers Film gab es natürlich auch. Überhaupt waren Tony Starks ständigen Panikattacken nur auf die Geschehnisse in New York während der Avengersphase begründet. Mir hat der Tony Stark mit Schwächen aber gut gefallen. Übertrieben fand ich nur, was mit Pepper Potts am Ende geschieht. Ich weiß allerdings nicht, ob ich an dieser Stelle spoilern soll. Andererseits ist der Film ja schon einige Zeit raus. Egal, ich lass es mal raus. ;) Wer den Film gesehen hat, wird mich verstehen.
Waffelaversion
Am 7.Mai stand dann schließlich der grüne Tag in der Uni an. Unser Projekthöhepunkt. Ich habe an diesem Tag 6 Stunden lang Waffeln gebacken und bin ihrer überdrüssig geworden. Mir wird schon schlecht wenn ich nu dran denke. Dabei hab ich nicht mal eine gegessen! Und den ganzen Restabend hatte ich ständig den Waffelgeruch in der Nase...Ansonsten verlief der Tag ganz ok für Hochschuleverhältnisse. Es war nicht der größte Ansturm bei den anderen Ausstellern, was mir für diese Leid tat, aber daran konnten wir auch nichts ändern.
Into the Darkness
Und diesen Mittwoch stand dann das große Star Trek Double Feature mit Sebastian an. Es war großartig! Ich hatte zwar anhand der bisherigen Into the Darkness Trailer eine andere Geschichte erwartet, aber ich war die ganze Zeit gut unterhalten. Meiner Meinung nach gab es wieder tolle Sprüche, die den alten Charakteren alle Ehre gemacht haben und natürlich war mehr Action dabei, als es früher der Fall war. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass man die neuen Verfilmungen nicht mit den alten gleichstellen kann. Zumindest nicht vollständig. Es handelt sich ja auch um eine andere Zeitlinie, eine actionreichere und gefechtslastigerere Zeitlinie. Wenn die alten Star Trek Kadetten vorrangig Forscher waren (Wie es die Sternenflotte ja auch eigentlich vorsieht) entwickeln sich die neueren eher zu Kämpfern. Das ist zwar etwas schade, aber in Anbetracht der Gefahren, die ihnen ständig gegenüberstehen ein sinnvoller Werdegang.
Übrigens, der Bösewicht ist natürlich Khan. Was sicher für viele schon klar war.
Benedict Cumberbatch (bekannt geworden durch den BBC Sherlock) macht einen guten Job, die anderen Schauspieler aber auch. Mich haben im Kino nur etwas die Cumberbitches gestört, die neben mir saßen und den Film nur wegn ihm geschaut haben, aber keinen Dunst von Star Trek hatten. Aber selbst denen hat es dann gefallen.
Im Film gibt es dann auch einige Parallelen zum Zorn des Khan, was ich persönlich auch ganz nett fand.
Alles in einem ein guter Film. (meiner Meinung nach, andere Meinungen werden natürlich gerne entgegengenommen)
Das wars bisher von mir!
Achja, auf Youtube gibts jetzt ein Mass Effect Lets Play. Wer mit auf die Reise durch die Galaxie gehen möchte, ist herzlich eingeladen!
Spin spielt durch...Mass Effect [HD] #1 Angetreten Commander Shepard,Ma'am!
Liebste Grüße,
eure Spin
Der eiserne Mann
Ich hatte in letzter Zeit viel Stress mit meiner Projektarbeit. Doch zum Glück gibt es immer Freunde, die für die nötige Zerstreuung sorgen. In der letzten Woche war ich mit meiner lieben Freundin Anika in Iron Man 3. Zu meinem Bedauern gab es ihn mal wieder nur in 3D. Ich habe persönlich nichts gegen 3D. Ich finde es größtenteils nur unnötig. Außerdem muss ich die lästige 3D Brille immer über meine normale Brille tragen. Doppelbesetzung also. Aber ich glaube das Problem habe ich früher schon mal thematisiert. Ich werde euch also an dieser Stelle nicht nochmal damit langweilen.
Anika und ich haben uns über diesen Fakt dann mit einem völlig überteuerten Iron Man 3 Menü getröstet... Fast 10€ für eine mittlere Popcorn und eine 0,5 Cola. Aber egal. Das Popcorn gabs in einem schicken Iron Man 3 Pappbox und die Cola in einem Iron Man 3 Plastikbecher, der sich zuhause jetzt sehr gut am PC macht.
Achja, und der Film war übrigens bombe! Er kommt nicht ganz an den 1.Teil heran, ist aber um Längen besser als der 2. Außerdem habe ich mich zwischendurch gefreut, wenn alte Charaktere nochmal aufgegriffen wurde. Einige Hinweise auf den Avengers Film gab es natürlich auch. Überhaupt waren Tony Starks ständigen Panikattacken nur auf die Geschehnisse in New York während der Avengersphase begründet. Mir hat der Tony Stark mit Schwächen aber gut gefallen. Übertrieben fand ich nur, was mit Pepper Potts am Ende geschieht. Ich weiß allerdings nicht, ob ich an dieser Stelle spoilern soll. Andererseits ist der Film ja schon einige Zeit raus. Egal, ich lass es mal raus. ;) Wer den Film gesehen hat, wird mich verstehen.
Waffelaversion
Am 7.Mai stand dann schließlich der grüne Tag in der Uni an. Unser Projekthöhepunkt. Ich habe an diesem Tag 6 Stunden lang Waffeln gebacken und bin ihrer überdrüssig geworden. Mir wird schon schlecht wenn ich nu dran denke. Dabei hab ich nicht mal eine gegessen! Und den ganzen Restabend hatte ich ständig den Waffelgeruch in der Nase...Ansonsten verlief der Tag ganz ok für Hochschuleverhältnisse. Es war nicht der größte Ansturm bei den anderen Ausstellern, was mir für diese Leid tat, aber daran konnten wir auch nichts ändern.
Into the Darkness
Und diesen Mittwoch stand dann das große Star Trek Double Feature mit Sebastian an. Es war großartig! Ich hatte zwar anhand der bisherigen Into the Darkness Trailer eine andere Geschichte erwartet, aber ich war die ganze Zeit gut unterhalten. Meiner Meinung nach gab es wieder tolle Sprüche, die den alten Charakteren alle Ehre gemacht haben und natürlich war mehr Action dabei, als es früher der Fall war. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass man die neuen Verfilmungen nicht mit den alten gleichstellen kann. Zumindest nicht vollständig. Es handelt sich ja auch um eine andere Zeitlinie, eine actionreichere und gefechtslastigerere Zeitlinie. Wenn die alten Star Trek Kadetten vorrangig Forscher waren (Wie es die Sternenflotte ja auch eigentlich vorsieht) entwickeln sich die neueren eher zu Kämpfern. Das ist zwar etwas schade, aber in Anbetracht der Gefahren, die ihnen ständig gegenüberstehen ein sinnvoller Werdegang.
Übrigens, der Bösewicht ist natürlich Khan. Was sicher für viele schon klar war.
Benedict Cumberbatch (bekannt geworden durch den BBC Sherlock) macht einen guten Job, die anderen Schauspieler aber auch. Mich haben im Kino nur etwas die Cumberbitches gestört, die neben mir saßen und den Film nur wegn ihm geschaut haben, aber keinen Dunst von Star Trek hatten. Aber selbst denen hat es dann gefallen.
Im Film gibt es dann auch einige Parallelen zum Zorn des Khan, was ich persönlich auch ganz nett fand.
Alles in einem ein guter Film. (meiner Meinung nach, andere Meinungen werden natürlich gerne entgegengenommen)
Das wars bisher von mir!
Achja, auf Youtube gibts jetzt ein Mass Effect Lets Play. Wer mit auf die Reise durch die Galaxie gehen möchte, ist herzlich eingeladen!
Spin spielt durch...Mass Effect [HD] #1 Angetreten Commander Shepard,Ma'am!
Liebste Grüße,
eure Spin
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